Richtiger Umgang mit Geld, Budgetierung und Sparstrategien

Der Übergang vom Studium ins Berufsleben ist eine spannende Zeit, aber auch finanziell herausfordernd. Plötzlich steigt das Einkommen, aber oft auch die Ausgaben. Mit einfachen Budgetierungsstrategien und cleverem Umgang mit Geld kannst du sicherstellen, dass du langfristig finanziell abgesichert bist.

Das 2-Konten-Modell – Einfach und effektiv

Das 2-Konten-Modell ist eine einfache Methode, um deine Finanzen übersichtlich und kontrollierbar zu halten. Es sorgt dafür, dass du nicht dein ganzes Einkommen für Konsum ausgibst, sondern von Anfang an bewusst sparst und langfristig vorsorgst. Wir bieten die Eröffnung eines 2.  Kontos kostenlos an.

Wie funktioniert dieses Modell?

Beim 2-Konten-Modell trennst du deine Fixkosten von deinen variablen Ausgaben.
Dein Gehalt geht auf Konto 1, von dem alle regelmäßigen Fixkosten wie Miete, Versicherungen oder Abos abgebucht werden.
Von dort überweist du monatlich einen festen Betrag auf Konto 2 – dein Spaß-Konto. Dieses nutzt du für Freizeit, Shopping und alles, was dir Freude macht. So behältst du automatisch den Überblick und gibst nicht mehr Geld aus, als du dir leisten kannst.

Gerade für Studenten ist es sinnvoll, sich früh daran zu gewöhnen, da es von Anfang an ein strukturiertes Finanzmanagement schafft – und aus Erfahrung wissen wir, dass dieses einfache System schon vielen unserer Kunden geholfen hat, ihre Finanzen dauerhaft besser im Griff zu haben.

Wie vermeidest du es, deinen Lebensstandard an dein Einkommen anzupassen?

Problematik:

Viele glauben: „Wenn ich mehr verdiene, bleibt auch mehr übrig.“ Doch in der Realität passiert oft genau das Gegenteil.

Wer als Student oder Azubi mit 1.000 € im Monat auskommt, hat selten das Gefühl, dass ihm etwas Essenzielles fehlt. Doch sobald das erste richtige Gehalt kommt, 2.000€, 3.000€ oder mehr, scheint dieses Geld wie von selbst zu verschwinden. Nicht, weil man sich bewusst Luxusgüter gönnt, sondern weil sich die Ausgaben still und heimlich anpassen.

Das Problem: Einnahmen bestimmen nicht den Wohlstand, sondern was am Ende des Monats übrig bleibt.

Wenn du alles ausgibst, arbeitest du nur für andere: Du arbeitest für den Autohersteller, wenn du die Raten für dein neues Leasingfahrzeug zahlst, für deine Bank, wenn du einen Kredit abbezahlst, für Streamingdienste, Restaurants, Kleidungsgeschäfte, usw. du machst alle anderen vermögend nur dich selber nicht.

Wann arbeitest du für dich?

Die Lösung ist einfach: Bevor du dein Geld für alles andere ausgibst, solltest du zuerst dich selbst bezahlen. Ein fester Teil deines Einkommens sollte direkt für dich arbeiten, sei es in Form von Rücklagen, Investitionen oder langfristigem Vermögensaufbau. Denn finanzieller Erfolg ist nicht das Ergebnis eines hohen Einkommens, sondern guter finanzieller Gewohnheiten.

 

Tipps zur Umsetzung:

Sparpläne anpassen, nicht Ausgaben

Statt deine Ausgaben sofort zu erhöhen, passe deine Sparrate an. Wenn du z. B. bei einem Gehalt von 2.000€ monatlich 200€ gespart hast, solltest du bei einem Gehalt von 3.000€ die Sparrate auf min. 400€ erhöhen.

Bewusst konsumieren

Die Ausgaben steigen oft, wenn das Einkommen wächst. Überlege dir bei größeren Anschaffung: Brauche ich das wirklich? Wenn du dir etwas Größeres kaufen möchtest, warte 30 Tage. Nach dieser Zeit weißt du oft besser, ob der Kauf wirklich nötig ist oder eine spontane Entscheidung gewesen wäre.

Das klingt kompliziert?

Keine Sorge, wir sind Experten auf diesem Gebiet und helfen dir, richtig mit Geld umzugehen.